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Die Erforscher der Raublande - Hinweise

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1 Die Erforscher der Raublande - Hinweise am Di Mai 26, 2015 2:24 am

Tobias


Admin
Die Erforscher der Raublande


Eure Gruppe ist eine von vieren, die von den Schwerjunkern
offiziell mit der Erforschung und Besiedlung der Raublande
beauftragt wurde. Die nachfolgenden Informationen sind
euch über die vier Gebiete der Raublande – und wer aus Brevoy
jeweils dorthin entsandt wurde – bekannt. Solltet ihr mehr
erfahren wollen, müssen eure SC zu Beginn der Kampagne
Erkundungen anstellen und Informationen sammeln.

Der Grüngürtel: Diese Region wird von den Wäldern
der Narlmarschen und den sanften Hügeln der Kamelande
dominiert. Eure Gruppe soll diese Gegend erforschen.
Banditen sind hier recht zahlreich und den Gerüchten nach
haben sie sich unter dem Banner eines Kriegsherren vereint,
der sich selbst der Hirschkönig nennt. Diese Gerüchte sind
sehr besorgniserregend. Ihr sollt die nördliche Hälfte des
Grüngürtels so gut wie möglich erforschen und wenn möglich
mehr über den „Hirschkönig“ in Erfahrung bringen. Ferner
sollt ihr die Bedrohung durch die Banditen beseitigen. Andere
Gerüchte betreffen einen Stamm von Winzlingen, einen
Koboldstamm, Unfug treibende Feenwesen und zahlreiche
gefährliche Monster und anderes Wildnisleben.

Das Glenebon-Oberland: Die Schwertjunker haben eine
recht erfahrene Abenteuergruppe in die westliche Weite der
Raublande entsandt, da sich das Gebiet wahrscheinlich unter
der Herrschaft des Banditenkönigreiches Pitax befindet –
auch wenn dieses Flusskönigreich seine Ansprüche auf das
Land bisher nicht sonderlich untermauert hat.

Der Sumpf: Der östliche Sellen fließt durch die als
Hakenzungesumpf bekannten Sümpfe. Den Gerüchten
zufolge haben die Schwertjunker offizielle Beauftragte der
brevischen Regierung in dieses Sumpfgebiet entsandt.

Die Niemannhöhen: In den östlichen Bereichen der
Raublande liegt eine niedrige Bergkette. Die Niemannhöhen
grenzen an das vor langer Zeit untergegangene Reich Iobaria
an. Die Schwertjunker haben den Gerüchten nach eine Gruppe
Söldner dorthin ausgeschickt.



Zuletzt von Tobias am Di Mai 26, 2015 2:40 am bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet

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2 Re: Die Erforscher der Raublande - Hinweise am Di Mai 26, 2015 2:29 am

Tobias


Admin
Völker

Aufgrund der ständigen Bedrohung des Bürgerkrieges haben
Brevoys Einwohner weitaus schwerwiegendere Sorgen als die
Volkszugehörigkeit ihrer Nachbarn; nur wenige beurteilen hier
andere aufgrund ihrer Rasse. Brevaner schätzen Werte und Loyalität
unabhängig von der Volkszugehörigkeit, daher kann jeder,
der sich an die örtlichen Traditionen hält, auf einen hohen Grad
an Toleranz und Akzeptanz setzen. Aufgrund dieser Tatsache besitzt
die Region eine recht gemischte Bevölkerungsstruktur aus
nahezu jedem Volk und jeder Volksgruppe Golarions.
Ein Charakter muss natürlich nicht aus Brevoy stammen, um an dieser
Geschichte teilzuhaben, da der Ausgangspunkt des Vorstoßes in die
Raublande aber in Brevoy liegt und der Auftraggeber der Bürgermeister
von Restow ist, solltet ihr dennoch ins Auge fassen, wie Angehörige
eurer Völker und Klassen in diesem Königreich des Nordens
eingebunden sind.


Elfen

Reinblütige Elfen sind in Brevoy selten, da sie es generell vorziehen,
im weiter südlich gelegenen Kyonin zu leben. Allerdings ist
eine nicht geringe Zahl rebellischer Elfen aus ihrem Heimatland
ausgewandert und den Sellen hinauf nach Brevoy gezogen. Die
Elfen, die als die Verlassenen bekannt sind, kommen auf ihrem
Weg nach Süden durch Brevoy und manche finden die Region
so ansprechend, dass sie niemals die Reise nach Kyonin zu ihrem
Volk beenden. In letzter Zeit haben sich auch einige zum Verweilen
entschlossen, nachdem die direkte Route den Fluss hinunter
aufgrund der Aktivitäten von Banditen, Boggard-, Echsenmenschen-
und sogar Trollstämmen geschlossen worden ist. Die brevische
Stadt Restow kann sich eines der höchsten Aufkommen
an Elfen in der Region rühmen. Vor langer Zeit unterhielten die
Elfen eine stärke Präsenz in diesem Gebiet. Gerüchte noch bestehender
elfischer Ruinen in den entferntesten Winkeln der Raublande
wecken das Interesse elfischer Gelehrter und Historiker.


Gnome

Die Grenzen zwischen Golarion und der Ersten Welt sind nicht beständig.
An manchen Orten, wie im Becken des Sellen, sind sie sogar
ungewöhnlich fließend. Den Gerüchten nach werden die Barrieren
in den Raublanden sogar noch schwächer. Feststeht jedoch,
dass die Feenwesen eine starke Kraft in der Region stellen. Viele
glauben, dass der Einfluss der Ersten Welt über die Raublande die
Ursache dafür ist, dass es niemandem bisher gelungen ist, die
Wildnis zu zähmen. Gebiete wie diese ziehen Gnome seit langem
an und Erzählungen über gnomische Expeditionen sind recht verbreitet
– ebenso wie Geschichten über Expeditionen, die sich verirrten
und auf ewig verschwanden. Hoffnungsvolle Gnome sehen
in dem Verschwinden einen Beweis dafür, dass in den Raublanden
verborgene Pfade in die Erste Welt führen. Gnome sind daher in
den Flusskönigreichen stark verbreitet und haben dort Siedlungen
wie Thorn und Artume gegründet. Im Echowald nahe der numerischen
Grenze, im Embethwald und im Gronziwald Brevoys gibt es
Enklaven weniger zivilisierter Gnome, doch diese schamanischen
Sekten bleiben für gewöhnlich lieber unter sich. Da die Region voller
interessanter Sehenswürdigkeiten und neuer Erfahrungen ist,
präsentiert sie für Gnome, welche sich an der Vielfalt der Bewohner
und Orte dort erfreuen, ein perfektes Spektakel.


Halb-Elfen

Als Opfer von vorurteilsbehafteten Stigmatisierungen in hauptsächlich
aus Menschen oder Elfen bestehenden Gemeinschaften
sind Halb-Elfen in Brevoy meist willkommen. Die Oberschicht
von Cheliax und Taldor hat seit langem ihre ebenso häufigen, wie
für sie skandalösen, halb-elfischen unehelichen Nachkommen in
die wilden Flusskönigreiche verbannt. Daher können sich viele
Halb-Elfen der Region auf eine adelige Abstammung berufen,
auch wenn solche Ansprüche nicht formell anerkannt wurden.
Andere halb-elfische Siedler in der Region sind das Ergebnis von
Liebschaften zwischen Einheimischen und Elfen aus dem nahen
Kyonin. Unabhängig von ihrer Abstammung können Halb-Elfen
feststellen, dass ihr anpassungsfähiges Wesen gut für das Leben
in Brevoy geeignet ist. Dies gilt besonders in Ansiedlungen, in
denen die Befolgung der lokalen Gebräuche große Bedeutung
besitzt. Viele Halb-Elfen gelangen in einflussreiche Positionen
dank ihrer Befähigung sich an politische Veränderungen anzupassen
und unerwartete soziale Verstrickungen zu umgehen.


Halb-Orks

In der ganzen zivilisierten Welt leiden Halb-Orks unter Vorurteilen
und Rassismus. In Brevoy stellen viele von ihnen jedoch fest,
dass man hier nicht nur ihrer Art gegenüber tolerant ist, sondern
ihnen sogar mit erfrischender Akzeptanz begegnet. Brevaner betrachten
Halb-Orks nicht mit derselben Verachtung wie andere
reinblütige Menschen. Halb-Orks, die mit wenigen offensichtlich
bestialischen Merkmalen gesegnet sind, können versuchen, sich
als Menschen auszugeben und die unschönen Umstände ihrer
Geburt ein gut gehütetes Geheimnis belassen. Dadurch wird ihnen
ein neuer Anfang in Brevoy oder den wilden Flusskönigreichen
ermöglicht. Manche gehen aber auch auf ihr Erbe ein und
werden dafür belohnt – die Kriegsherren streitender Stadtstaaten
rekrutieren Halb-Orks häufig als Elitesoldaten, Offiziere und
Vollstrecker von Recht und Ordnung, weil sie die Verbindung aus
List und Stärke zu schätzen wissen.


Halblinge

Brevanische Halblinge neigen zu einem reisenden Lebensstil,
der sie alle paar Jahre durch Brevoy und die angrenzenden Flusskönigreiche
führt. In Folge der Fünften Flussfreiheit wurde die
Sklaverei als Gräueltat abgelehnt und die Einwohner Brevoys
halten sich mit derselben Treue an dieses Landesgesetz wie an
jedes andere auch. Daher wurden die Flusskönigreiche zu einer
Zufluchtsstätte für entflohene Sklaven, unter ihnen hauptsächlich
chelische Halblinge, welche ein neues Leben beginnen wollen,
ohne erneute Knechtschaft fürchten zu müssen. Eine starke
Freiheitsbewegung der Halblinge hat ebenfalls in der Region Fuß
gefasst, so dass Freiheitskämpfer aus ganz Avistan häufig in den
nördlichen Flusskönigreichen und im südlichen Brevoy zusammenkommen,
ihre Kräfte bündeln und Überfälle zur Sklavenbefreiung
im Gebiet der ganzen Inneren See planen. Halblinge, die
sich diesen Kreuzzügen nicht anschließen, arbeiten oft als Stra-
ßenkünstler, Taschendiebe oder auch als ehrliche Ladenbetreiber
oder Tavernenwirte. Ihre natürliche Begabung für Heimlichkeit
und beeindruckende Auftritte macht sie zu wertvollen Mitteln
sowohl der herrschenden Elite, wie auch krimineller Untergrundorganisationen.
Die Gelegenheit, ein Königreich von Anfang an
mit aufbauen zu können – und damit eine Zivilisation, in der
Halblinge einen bedeutenden Teil der Führungsschicht stellen
können –, dürfte auf jeden Halbling mit Ambitionen Anziehungskraft
ausüben.


Menschen

Menschen stellen in und um Brevoy das zahlreichste Volk dar;
wie sie es in ganz Golarion tun. Die Bevölkerungsgruppe der Taldani
macht über die Hälfte der Menschen der Region aus. Viele
davon können ihre Ahnenreihe zu den Forschern und Soldaten
zurückverfolgen, die vor sehr langer Zeit das wilde Land erstmals
gezähmt haben. Abkömmlinge von Chorals Eroberungsarmee
tragen hauptsächlich kellidisches Blut in ihren Adern, dies gilt
auch für die Barbarenhorden in der Nähe Numerias. Im Frühling
und im Herbst kommen ganze Flotten varisischer Flachboote
über die Wasserstraßen des Sellen, wenn die Nomaden ihre
Wanderungen zwischen den Ufern des Encarthansees und des
Nebelschleiersees unternehmen. Da die Region Fremde aus der
ganzen Welt anzieht, sind auch häufig chelische, keleschitische,
tianische und ulfische Besucher auf der Durchreise oder lassen
sich in den Flusskönigreichen nieder, wo es viele Zufluchtsstätten
für Ausgestoßene gibt.


Zwerge

Obwohl sie im nordöstlichen Avistan eher selten sind, gibt es
eine kleine Zahl von Zwergen in nahezu jeder Ansiedlung Brevoys.
Viele arbeiten als Schmiede, Steinmetze, Quartiermeister
der Miliz oder als Pfandleiher. Das kleine Bergwerkdorf Brunderton
im östlichen Rostland besitzt die größte Anzahl zwergischer
Einwohner – die meisten Zwerge der Region haben dort mindestens
einen Bekannten oder Verwandten. Erz- und Edelsteinhändler
aus Brunderton reisen durch das Land und vertreiben
ihre Waren. Gerüchte über unberührte oder unbeanspruchte, in
den Raublanden verborgene Minen reichen in der Regel aus, um
bei den meisten Zwergen ein Interesse an der Erforschung der
Wildnis zu wecken.



Zuletzt von Tobias am Fr Mai 29, 2015 9:24 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet

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3 Re: Die Erforscher der Raublande - Hinweise am Fr Mai 29, 2015 9:06 am

Tobias


Admin
Hier von mir noch ein paar Tipps bei der Erschaffung eines Charakters in dieser Kampagne:


In "Königsmacher" wird die Erforschung rauer Wildnis eine große Rolle spielen, entsprechend sind Fertigkeiten wie Überlebenskunst, Wahrnehmung und Wissen (Natur) sehr wichtig - aber auch Beruf ( Kartograf) könnte ein guter Aufhänger sein, um einen Charakter in die Kampagne zu integrieren.
Tiere, Magische Bestien, Untote, Feen - all das wartet im Grüngürtel mit knurrendem Magen auf wagemutige Helden.
Im späteren Verlauf werden auch soziale Kompetenzen zunehmend bedeutsamer - Diplomatie, Motiv erkennen, Bluffen oder auch Einschüchern sind essenziell um im Ränkespiel intriganter Adelshäuser nicht unter die Räder zu kommen.
Zudem verlangt die Gründung eines Ortes tief in den Raublanden gleich nach einer Vielzahl unterschiedlicher Fähigkeiten! So lassen natürlich auch urbane Gefahren nicht lange auf sich warten. Die Charaktere werden selbstständig Ämter erheben und ausfüllen müssen, um eine politisch und finanziell stabile Gemeinde zu etablieren.

In den Hintergrund der von mir geplanten Kampagne fügen sich folgende Klassen besonders gut:
Ritter, Barde, Schurke, Kleriker (Erastil, Abadar), außerdem alles, was gut in der Wildnis zurecht kommt.

Klassen, die sich nicht so gut für diese Kampagne eignen:
Mönch, Schütze

Alle anderen Klassen können vollkommen bedenkenlos gespielt werden!

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