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Joseph

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1 Joseph am Sa Jan 14, 2017 12:57 am

Tobias


Admin
Joseph



Zuletzt von Tobias am Do Jun 22, 2017 3:57 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet

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2 Re: Joseph am Do Jun 22, 2017 11:54 am

Joseph war Mitglied der Banditenbande um den Hirschkönig. Als gescheiterter Mann ließ er sich von den Versprechungen des eloquenten Anführers in den Bann schlagen. Bei einem Angriff auf den Handelsposten geriet die Truppe, angeführt von Happs, in einen Hinterhalt, bei dem fast alle Banditen ums Leben kamen. Nur Björn konnte fliehen und Joseph wurde bewusstlos geschlagen. In den folgenden Tagen wurde er verhört, hatte im Angesicht des fürchterlichen Halb-Orks keine Wahl und musste so Fragen über die Banditenbande, den Hirschkönig und ihren Aufenthaltsort beantworten.

Glücklicherweise wurde sein Leben daraufhin verschont und er ersteinmal im Handelsposten gefangen gehalten. Als diejenigen, welche seine Truppe besiegt und ihn verhört hatten, nicht zugegen waren, trafen einige Zwerge ein. Sie ließen ihn laufen; weshalb weiß er bis heute nicht. Er kehrte zurück zum Fort des Hirschkönigs, wo ihn jedoch eine noch viel grausamere Behandlung erwartete. Erniedrigungen und Folter waren an der Tagesordnung, da er Feinden wichtige Informationen gegeben hatte. Erst als der Zorn des Hirschkönigs nachließ, verschonte man ihn von den schlimmsten Misshandlungen und so wurde er zu dem alten Vater des Anführers in eine Zelle gesperrt. Es vergingen einige Wochen, in denen Joseph mehrmals befürchtete an Durst sterben zu müssen, denn zogen die Banditen aus, vergaß man ihn in seiner Zelle allzu oft.

Eines morgens wurde der bewusstlose Joseph von eben jenen Personen geweckt, welche ihn damals im Handelsposten gefangen gehalten hatten. Der Alptraum schien kein Ende zu nehmen. Sie hatten das Fort in der Nacht überrannt und alle Banditen, samt des Hirschkönigs besiegt. Nur Akiros hatten sie am Leben gelassen, denn dieser hatte anscheinend bei Ausbruch des Kampfes die Seiten gewechselt.

Joseph erzählte verzweifelt von den Misshandlungen durch den Hirschkönig, bereute zutiefst sich ihm angeschlossen zu haben und flehte um sein Leben. Anfangs schien es, als ob die Gruppe, welche offenkundig alle Banditen verabscheuten, ihm keine Gnade gewähren würde. Doch durch seine tragische Geschichte regte sich Mitgefühl in ihnen. Auch Akiros legte ein gutes Wort für ihn ein. Und der Halb-Ork, welcher ihm damals so große Angst eingejagt hatte, war glücklicherweise nicht unter ihnen. Letztendlich ließ man ihn am Leben. Seine Befreier waren jedoch weiterhin misstrauisch und fesselten ihn, um eine Flucht zu verhindern. Doch dafür wäre er ohnehin zu schwach gewesen. Sie kümmerten sich um ihn, halfen ihm wieder zu Kräften zu kommen und schlugen vor, dass er den Lewetons im Handelsposten, wo er einst als Gefangener einige Tage verbracht hatte, zur Hand gehen zu können. Er konnte sein Glück kaum fassen und versprach sein Bestes zu geben.

Also wurde Jospeh zum Handelsposten gebracht. Dort lernt er viel von der begnadeten Köchin Svetlana. Sein Eintopf reicht zwar noch nicht an den von Svetlana heran, aber seine Fortschirtte können sich sehen lassen. Zudem hilft er Oleg bei den täglich anfallenden Arbeiten und fühlte sich dabei von Tag zu Tag wohler. Schon bald verloren sie das Misstrauen gegenüber ihm, was angesichts der Überfälle im vergangenen Jahr, an welchen er beteiligt gewesen war, einen großen Vertrauensbeweis darstellt. Auch seine Befreier schauen häufig im Handelsposten vorbei, erkundigen sich nach seinem Wohlbefinden und luden ihn sogar zur Einweihung der Hirschfeste ein.

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